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admin

scho 3 jahr

By Von Ursina

stöff,
scho 3 jahr isch es etz her – ich ha lang brucht zum akzeptiere das du nümm bi eus bisch
und ich dir alles, woni no ha welle, nümme chan sägä!
zerst hets so fest weh taa und es het mi au verruckt gmacht,
jetzt wirds zwar immer e chli besser
vermisse tuen ich dich nach wie vor ..
ii ganz vielne moment
wänns läbä schön isch und du nümm chasch debi sii
oder wänns scheisse isch und du mir eini vo dine kräftige umarmige hetsch chönne geh.
ganz oft träum ich no vo dir ..
und ghöre dis lache und gseh dich vor mir und es fühlt sich so guet aa das du da bisch.
aber es muess jetzt au ohni dich wiiter gah, das isch de deal.
ich versueche öppis schöns drus zmache
du weisch ja, ganz nach em motto „überall no biz niddle druf“
danke für die schöne moment mit dir und das guete gfühl wo du mir immer geh häsch sit ich dich kännä.
du bisch immer i mim herz ❤️
(ps: und grad jetzt liggi da au mitemene brochne fuess und cha dich so guet verstah im nachhinein)

Natürliche Frechheit mit viel Charme

By Von Marinette Delévaux

Damals vor vielen Jahren in der Au, Meilen verwandelte sich ab und zu unsere Wohnung (Marty/Delévaux/Kindlimann) in ein Jugendhaus. Stöff und Macho waren oft bei uns auf Besuch. Sowie auch viele anderen Jugendlichen. Stöff kam durch die Haustüre und bewegte sich direkt in die Küche, resp. zum Kühlschrank, öffnete diesen und weil da viele Jogurts zur Auswahl standen, bediente er sich, hemmungslos, glücklich und mit viel Charme. Eine reine Freude für ihn.  Anscheinend ein Lieblingsessen von ihm. Siehe die Story von Andrea.
Ich konnte ihm nicht übel sein, er war so wie er war und wahrscheinlich deshalb habe ich ihn so gerne gehabt, sowie Macho auch. Beide sind in meinem Herzen fest verankert.
Stöff war unwiderstehlich, herzlich und besass eine natürliche Frechheit und wie oben bereits geschrieben viel Charme.
Stöff, du bist in meinem Herzen für ewig und bin unendlich traurig.
Ein Spruch, den ich letzthin entdeckt habe:
Niemand ist perfekt, aber jeder ist einzigartig

Unendliche Feuergespräche

By Von Domenic Seifert

Ferien in Pontresina.
Ausflug nach Poschiavo, Le Prese.
Bahnfahren, Pizza, Gelato, Baden.

Wanderungen, Klettergarten Pontresina, und unendliche Feuergespräche mit BBQ bis in die eisigen Engadiner Nächte…

Schöne Erinnerungen.mit Dir. ❤️

Guetmüetigkeit, Humor und Schalk

By Von Ceri

Liäbä Stöff

Ich han kei Gschicht zverzelä, ich han ganz vill Fätze vo Erinnerige i mim Kopf, won ich nöd chan festhalte….Ich han Dir uf dem Weg eifach welä säge, dass ich Dich, Dini Guetmüetigkeit, Din Humor und Din Schalk immer sehr gschetzt han! Und ich hans gliäbt, wiä fest Du Dini Chind liäbsch und wiä stolz Du uf sie bisch. Au wänn mir euis vill zwenig gseh händ i letschter Ziit…Du wirsch immer i eusne Herzä bliibe.
E dicki Umarmig, Ceri & Familiä

Lautes Hallo

By Von Tanja

Lieber Stöff
Wie habe ich den letzten Golden Gaul mit Dir- uns allen genossen, wir fühlten uns so lebendig, so im Jetzt. So wie damals, als wir uns in jungen Jahren trafen, als die zwei letzten auf der Tanzfläche. Danach kreuzten sich immer wieder unsere Wege, doch ab der WG, ich nannte sie «die WG der schönen Männer» wurdest du zu einem festen Bestandteil meines Lebens, als enger Freund von Carlo. Ich muss dir danken, zum Glück hast du Carlo vor mir gewarnt, denn nichts reizte ihn mehr als die Gefahr;) Es hat Carlo und mich weit gebracht und Ja, du hattest Recht mit deiner Prophezeiung; wir rollen das Feld von hinten auf; zuerst das Kind, dann das gemeinsame Wohnen, die Ehe, noch mehr Kinder und nun lernen wir uns kennen. Unsere Tür war immer offen und du hast sie stets benutzt, manchmal auch zu Unzeiten… das Knattern kündigte den Besuch an und schon standest du mit einem lauten Hallo in der Tür…immer noch muss ich jedem Bär auf dem Bike nachsehen…
Du bliebst immer ein Teil von unserem Leben- mal quirlig, herzlich, dankbar, mürrisch, häsch keis Blatt vors Mul gna, loyal und sehr offen für einen Leckerbissen aus der Küche.
Stöff- wer erzählt nun Carlos Geschichten! Wer erfüllt den Raum mit Lachen und wo ist mein Tanzpartner-Tanzbär… Danke für dein Sein, deine Energie und deine Warnung an Carlo;) Du weißt ja schon, wer von uns zweien umtriebiger war… .Ich sehe dich auf deinem grossen Bike durch die Galaxie cruisen und ab und zu schaust du auf uns hinunter, dann zwickt es uns an der Nase und flattert kurz im Herzen….Kuss t

Salüüüüüüü!

By Von Barbara

Grüeziiiiii Mitenander!!

Wo sind di schnelle Füess?

Mached mer no es Scoppa?

…ich mach mal es Füür! Aber es richtigs!

En Guete mitenander!

Nei ehrlich!

Salüüüüüüü!

D‘ Täsche wo Du für mich mit Diim Charm hesch welle abemärte, bliibt mir!

D Erinnerig a Dich au

Nothing compares to you

By Von Gogo

An den Moment, an dem Stöff zum ersten Mal in meinem Leben auftauchte, kann ich mich noch genau erinnern. Ich war 15, war kürzlich von Maur nach Meilen gezogen, war neu da und umgeben von Jugendlichen, die sich seit früher Kindheit kannten. Ich war etwas entwurzelt und unsicher in dieser Zeit. Nach einem Match oder nach einem Training muss es gewesen sein, als der junge Stöff noch auf dem Fussballplatz als Zuschauer auf mich zukam, mich mit seinen strahlend blauen Augen und einem breiten Grinsen ansprach. Keine Ahnung mehr worum es ging. Aber in seiner unnachahmlichen leichten und fröhlichen Art auf Menschen zuzugehen, gab er mir zu spüren, dass er mich toll fand und mich mochte. Ich spürte schon damals, was uns während all der folgenden Jahre verband. Seine Zuneigung, seine ihm eigene, offene Art auf Menschen zuzugehen und diese Wärme und Geborgenheit, die von ihm ausging. Unvergleichlich.

Es dauerte aber noch einige Jahre, bis wir uns wirklich fanden. In Küsnacht, wo er in der Lehre ging und ich im Gymi war, kreuzten sich unsere Wege ab und zu. Erst als wir beide in der gleichen Mannschaft spielten, begann sich unsere Freundschaft zu zementieren. Mehr neben als auf dem Fussballplatz. Die «wilden Jahre» begannen. Mit Stöff in den Ausgang zu gehen war immer grossartig. Man wusste nie was dabei herauskommt und wie es enden wird. Unzählige Parkette, über die er – in seiner unvergleichlichen Art zu tanzen – schwebte und die Leute um ihn herum ansteckte mitzufeiern, meist bis der Club zumachte. Unvergessliche, durchtanzte Nächte. Beispielsweise als wir mit Martin an eine «illegale Party» an der Pfingstweidstrasse gingen. Obwohl die Räumlichkeiten schimmlig und wir eigentlich fast die einzigen waren, tanzten wir durch, bis die Sonne aufging und sie uns rauswarfen. Martin war seit längerem im Auto am Schlafen. Jeder andere wäre längst nach Hause gefahren, aber Martin hat treu auf Stöff gewartet. Gemeinsam liessen wir den Abend mit einem Sprung in die kalte Limmat ausklingen. Wenn ich heute durch die Stadt laufe, kommen an zahllosen Orten schöne Erinnerungen an Stöff hoch und zaubern mir ein Lächeln ins Gesicht. Stöff hatte etwas Magisches an sich, etwas Unvergleichliches.

Alle in meinem Freundeskreis und meiner Familie mochten Stöff. Einzige Ausnahme war Karinas Katze, Shiva, der sich durch Stöffs Schnarchen auf der Gästematratze in seinem Reich gestört fühlte und ihm sehr lange ins Ohr miaute, damit er mit dem Lärm aufhöre. Natürlich war er damit nicht erfolgreich. Stöff war übrigens auch an dem Abend mit mir im Ausgang, als ich Karina kennenlernte. Wer weiss, ob ich ohne ihn den Mut gehabt hätte sie anzusprechen. Ich kann mich auch gut daran erinnern, als Stöff frisch verliebt mit Barbara zum ersten Mal bei uns zu Hause vorbeikam. Wir hatten einen sehr schönen Abend zusammen und schon bald darauf erzählte er mir überglücklich, dass er Vater werde. Kinder zu haben war für ihn als absoluter Familienmensch das schönste überhaupt und er platzte fast vor Stolz, als er mir Ennio und später dann Mona zum ersten Mal vorstellten konnte. Ich habe die Ehre erhalten Götti von Ennio werden zu dürfen. Ein weiterer Ausdruck seiner Zuneigung und unserer Freundschaft. In unseren «Familienjahren» sahen wir uns dann leider nicht mehr so regelmässig. Aber egal wie lange es seit dem letzten Treffen her war, es war immer, als hätten wir uns eben erst tags zuvor gesehen. Immer die gleiche Zuneigung, Wärme und Geborgenheit. Als gäbe etwas Unsichtbares, was uns verband. Unvergleichlich.

Während der Coronazeit sahen wir uns nur ein einziges Mal. Diese Weihnachten verpassten wir uns knapp, als Stöff und Ennio spontan vorbeikamen, um mir Ennios Weihnachtsgeschenkt vorbeizubringen. An meinem Geburtstag, war er der Erste, der mir gratulierte und sich bei mir für die langjährige Freundschaft bedankte. Da ich gerade auf dem Sprung war, schrieb ich ihm nur kurz zurück, bedankte mich auch für seine Freundschaft und schrieb, dass er so oder so immer einen festen Platz in meinem Herzen haben werde. Ich war mich sicher, dass wir uns bald darauf treffen und auf alles, was wir verpasst hatten anstossen werden können. Leider kam es nicht mehr dazu. Aber ich bin froh, dass ich es ihm noch schreiben konnte und dass er wusste, dass ich mit ihm immer, auch nach seinem Tod, fest verbunden sein werde. Ich hätte mir gewünscht noch einen langen Weg mit Stöff haben zu dürfen. Wir witzelten manchmal schon über unsere Gebrechen und lachten, als wir feststellten, dass wohl aus der Teilnahme an einem Survivalcamp nichts mehr werden würde. Als ob wir das jemals gemacht hätten. Aber der Gedanke zusammen einmal alt zu werden, gemeinsam auf unsere Enkelchen aufzupassen und dabei über gute alte Zeiten zu philosophieren, wäre wirklich schön gewesen.

Jetzt bist Du nicht mehr unter uns lieber Stöff und Dein Verlust für uns alle ist unbeschreiblich. Ich bin unglaublich dankbar, dass Du Teil meines Lebens warst. Deine Zuneigung, diese Wärme und Geborgenheit, die Du mir seit dem ersten Tag geschenkt hast, bleibt auch nach Deinem Tod. Das ist unvergleichlich. Du lieber Stöff warst unvergleichlich. Nothing compares to you…

Unzählige Joghurt im Chüälschrank

By Von Andrea Zollinger

Vor villnä Jahrä hat de Stöff für äs Wiili bi mir Unterschlupf gfunde….mit sinä wenigä Habseeligkeitä ischer bi mir uufdaucht und hätt kurzerhand mini Wohnig in beschlag gno….
Möbel ufd siitä gruckt und sich wohlig iignischded….mängmal ischsmer fascht chli zvill worde mit sinä unzählige Joghurt im Chüälschrank und sine Stinksocke ide ganzä Wohnig…aber woner nach äs paar Wuchä mit Sack und Pack wider abgrauscht isch….wohlbemerkt ohni än Staubsuuger id Hand znä oder öbis wider an altä Platz zruggzstellä……hät er so ä Lääri hinderlaa……..ich ha diä Ziit mit im soo gnossä…er hät mis Huus mit Wärmi  gefüllt….ich ha in so vermisst……..so wie jetzt für immer…….

immer so wiiter…

By Von Ursina

So viel Erinnerige aa dich Stöff

Nach em Grümpi, ich mit mim erste Absturzt und du häsch mich vo de Allmend bis zu mir hei treit

Du bi mir im Zimmer am Seich mache bis min Vater inecho isch und dich usem Huus gjagt hät (spöter dänn e Versöhnig mit ihm uf de Skipiste)

Zämä bim Zaugg im Französich chli zviel umegschwätzt

Du a jedem Feez dis Luftgitarre-Solo gmacht

Uf verschiedene Tanzflächene hämmer zämä äs Tänzli gmacht

Eimal im Kanzlei no mit em Gogo, nachher alli zu mir hei go Spaghetti choche und denn direkt go schaffe am morge

Spöter dänn i de AOZ gschaffed zämä und im Nothälferkurs und bi de Aperos brilliert

ZNufene vor em Wiishus e Zigi graucht und eus alles verzellt was im letzte Jahr so gloffe isch

Uf de Skipiste in Splüge jedes Jahr wieder en Guggernüll zämä trunke

In Hinterii hämmer zämä Raclett gässä und dänn de letscht Bus verpasst

Wo du din Fuess broche häsch hämmer öppe 700 Krüzworträtsel mitenend glöst und du häsch dänkt segsch viel besser als ich

Aber Zopf bache chasch würkli besser als ich, das stimmt

Sletschte mal hämmer eus gseh bim Znachtässä im Lotti
Mir händ uu viel gässä und trunke und gschwätzt und händs total gnosse

Mir händ wohl beidi tänkt es gaht immer so wiiter …

Stöff du häsch mich immer zum Lache bracht – egal was gsii isch
Danke für das alles
Ich wird dich vermisse